0

Buchtipps

Ein großer Hoffnungsträger für alle liberalen und fortschrittlichen Menschen in der katholischen Kirche im Bistum Speyer hat seinen Rücktritt von allen Ämtern erklärt. Diese Nachricht kam einem Paukenschlag gleich. Fast zeitgleich ist sein Buch erschienen. Ein Buch, in dem er seinen Weg und seine Beweggründe für diesen Schritt (inklusive Konversion zur altkatholischen Kirche) detailliert darlegt. 

Karin Kalisa erzählt auf verspielte und schöne Weise Geschichten:  "Dieses Aufeinmaldasein. Dieses Ausdemnichtskommen. Dieses Ebennochwardochallesanders. Wie gut sie das kannte. Aber Nurzugutkennen half nicht. Plötzlichkeit ließ sich nicht lernen."  

„Wie liegt es sich in der Hängematte?“ fragte Maus. „Schrecklich“ sagte Maulwurf. „Vielleicht wäre es mit ein paar Keksen besser. Willst du mal die Keksdose holen, Maus?“. 

Digitalisierung und Deutschland – zwei Worte, die nicht zusammenfinden. Jedenfalls, wenn man den Kritikern glaubt, die nicht müde werden, die schleppende Umsetzung einstmals großer Ankündigungen anzuprangern. Auf der anderen Seite gibt es immer wieder Workshops, Arbeitsgruppen und Zukunftspapiere, die den Weg in eine erfolgreich digitalisierte Zukunft finden wollen. Sasche Friesike und Johanna Sprondel sortieren in ihrem Essay die Themenfelder und die Argumente.

Mikita Franko hat einen bewegenden Roman über einen Jungen geschrieben, der in Russland bei einem homosexuellen Paar aufwächst.

"Ihre Buchhandlung. Nicht nur Durchlaufort, sondern Bleibeort, Wiederkommort, Herzensheimat" (Nina George) Im wunderbaren Thiele Verlag ist dieses Kleinod erschienen. Eine Liebeserklärung an die weibliche Welt der Bücher für Leserinnen, Schriftstellerinnen und natürlich auch für Buchhändlerinnen.

Hätten Sie’s gewusst? Die Autoheizung, das Monopoly-Spiel, der Geschirrspüler, die Einwegwindel, das Material „Kevlar“, entspiegeltes Glas, die Spritze, der Scheibenwischer und vieles mehr: Alles Erfindungen von Frauen. 

Frühjahr 1974 in Bonn: die bundesdeutsche Hauptstadt ist in gespannter Erwartung. In Kürze soll die „Ständige Vertretung“ der DDR eröffnet werden und damit der gesamtdeutsche Dialog neue Impulse bekommen. Wie werden sich die ostdeutschen Mitarbeiter im Westen verhalten? Man rechnet immerhin mit mehr als 100 Personen, die in der Vertretung arbeiten werden.

Dieses wunderbare Bilderbuch ist eine Hommage an Pippi Langstrumpf. Die kleine Ich-Erzählerin hat heute Geburtstag und bekommt Besuch von ihren Freunden Benni, Limar und Susi. Als es erneut klingelt steht Robin vor der Tür, ein geschecktes Pferd. Jetzt kann die Reise durch unbekannte Fantasiewelten los gehen!

Nene und Boris lernen sich im Schwimmbad der Nordstadt kennen. Sie verlieben sich und versuchen zusammen zu kommen. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn beide haben eine verkorkste Seele. Direkt und unverblümt erzählt Annika Büsing vom Alltag der Klassengesellschaft. Nene wuchs mit Alkohol, Gewalt und Hoffnungslosigkeit auf. Das Schwimmbad und ihre Arbeit als Bademeisterin geben ihr Halt, aber doch lauern überall Abgründe.