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Buchtipps - Sachbuch

Dieses Buch ist ein flammendes Plädoyer für ein neues weibliches Miteinander unter den Menschen und eine schneidend scharfe Brandrede gegen die Eigenschaften des immer noch die Welt beherrschenden Patriarchats. Isabel Allende erzählt letztlich in kurzen Sequenzen Teile Ihrer Lebensgeschichte und nimmt Begebenheiten zum Anlass auf heute Missstände unserer Gesellschaft hinzuweisen.  

Also gleich mal vorweg: Keine Ahnung, wer diesen Titel ausgesucht hat… Der ist echt unmöglich finde ich. Schon erstaunlich und zugleich ein großes Glück, dass ich trotzdem in dieses Buch hineingeschaut habe!

Rassismus existiert und gerade, wenn man das Privileg genießt, nicht davon betroffen zu sein, sollte man sich mit dem Thema auseinandersetzen. Ich halte mich für tolerant und offen und war erstaunt zu lernen, wie sehr ich in „Happyland“ verwurzelt bin und wie viel ich noch zu lernen habe.

Die Biologin Jasmin Schreiber landete mit Ihrem Roman „Marianengraben“ im vergangenen Jahr einen großen Erfolg. Nun legt sie uns ein Sachbuch „über das Leben, das Sterben und den Tod“ ans Herz – Themen also, um die es auch schon - auf ganz andere Weise - in „Marianengraben“ ging.

Nichts für schwache Nerven: Takis Würger lässt den Holocaust-Überlebenden Norbert „Noah“ Klieger in diesem Buch seine Zeit in Auschwitz und die Jahre danach erzählen. Dazu hat Würger in den letzten Jahren vor Kliegers Tod 2018 viele Monate lang Gespräche mit Noah geführt und sich den Text immer wieder von ihm absegnen lassen.

Dieses Buch habe ich mir selbst zu Weihnachten geleistet, nachdem ich schon lange damit geliebäugelt hatte. Es bietet einen umfassenden Überblick über Banksys Werk beginnend mit den Anfängen in den 90er Jahren bis zur Aktion „Girl with Balloon“. Das Kunstwerk, das sich nach beendeter Auktion bei Sothebys zum Teil selbst geschreddert hat.