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Buchtipps - Sachbuch

Ein großer Hoffnungsträger für alle liberalen und fortschrittlichen Menschen in der katholischen Kirche im Bistum Speyer hat seinen Rücktritt von allen Ämtern erklärt. Diese Nachricht kam einem Paukenschlag gleich. Fast zeitgleich ist sein Buch erschienen. Ein Buch, in dem er seinen Weg und seine Beweggründe für diesen Schritt (inklusive Konversion zur altkatholischen Kirche) detailliert darlegt. 

Digitalisierung und Deutschland – zwei Worte, die nicht zusammenfinden. Jedenfalls, wenn man den Kritikern glaubt, die nicht müde werden, die schleppende Umsetzung einstmals großer Ankündigungen anzuprangern. Auf der anderen Seite gibt es immer wieder Workshops, Arbeitsgruppen und Zukunftspapiere, die den Weg in eine erfolgreich digitalisierte Zukunft finden wollen. Sasche Friesike und Johanna Sprondel sortieren in ihrem Essay die Themenfelder und die Argumente.

Reisen Sie mit diesem Buch ins Mittelalter in eine Zeit die etwa 1000 Jahre zurückliegt und lernen Sie viel über das was damals schon möglich war. Denn: wie schnell passiert es, dass wir von unserer heutigen Warte aus geringschätzig auf das Verhalten der Menschen in dieser Zeit „herabschauen“ - ganz zu Unrecht, wie ich finde.

In diesem wunderschön gestalteten Buch (Das Cover glitzert in silbrigem Blau…) reisen Sie mit Bernd Brunner durch eine Nacht oder durch viele Nächte je nachdem wie Sie das sehen mögen.

Dem französischen Meeresbiologen ist mit diesem Buch eine phantastische Hommage an die Welte der Meeresbewohner gelungen. Sprachlich umwerfend, sehr persönlich und berührend, dabei wissenschaftlich fundiert – so etwas findet man selten. Die Geschichten von Bill Francois wirken fast märchenhaft und erzählen doch wahre Begebenheiten. Ein erzählendes Sachbuch also.

Der Elisabeth Sandmann Verlag legt hier ein schillerndes Panorama von beeindruckenden Frauen vor. Von Nancy Pelosi über Erika Pluhar, Vivienne Westwood und Margaret Atwood bis hin zu Tina Turner und Marianne Birthler und vielen mehr. 

Also gleich mal vorweg: Keine Ahnung, wer diesen Titel ausgesucht hat… Der ist echt unmöglich finde ich. Schon erstaunlich und zugleich ein großes Glück, dass ich trotzdem in dieses Buch hineingeschaut habe!

Dieses Buch ist ein flammendes Plädoyer für ein neues weibliches Miteinander unter den Menschen und eine schneidend scharfe Brandrede gegen die Eigenschaften des immer noch die Welt beherrschenden Patriarchats. Isabel Allende erzählt letztlich in kurzen Sequenzen Teile Ihrer Lebensgeschichte und nimmt Begebenheiten zum Anlass auf heute Missstände unserer Gesellschaft hinzuweisen.  

Nichts für schwache Nerven: Takis Würger lässt den Holocaust-Überlebenden Norbert „Noah“ Klieger in diesem Buch seine Zeit in Auschwitz und die Jahre danach erzählen. Dazu hat Würger in den letzten Jahren vor Kliegers Tod 2018 viele Monate lang Gespräche mit Noah geführt und sich den Text immer wieder von ihm absegnen lassen.

Rassismus existiert und gerade, wenn man das Privileg genießt, nicht davon betroffen zu sein, sollte man sich mit dem Thema auseinandersetzen. Ich halte mich für tolerant und offen und war erstaunt zu lernen, wie sehr ich in „Happyland“ verwurzelt bin und wie viel ich noch zu lernen habe.