Buchtipps - Belletristik

Ein großer Roman, ein Lebenswerk und  – wie der Autor sagt - ein Gewissenswerk. In diesem Roman erzählt Massum Faryar vom Schicksal einer afghanischen Familie von den zwanziger Jahren des alten bis zum Beginn des neuen Jahrhunderts. Es ist auch ein Buch vom Schicksal des Landes geworden, bei dem der Reiterwettkampf „Buskaschi“ als Sinnbild...
Einundzwanzig Kinder - ob es wohl auffallen würde, wenn eins fehlt? Die Cardinals sind eine turbulente Familie. Die Großen kümmern sich um die Kleinen – und jedes Kind genießt die Momente der ungeteilten Aufmerksamkeit durch die Eltern, denn die sind rar gesät. Der Vater hatte schon einmal Glück im Leben, als er ein Zinkvorkommen gefunden hat....
Deutsche heißen nicht nur Günther, Gaby, Paul und  Annika sondern auch Dragan, Cemile, Rafiki und Ceja. In Deutschland geboren und hier aufgewachsen fühlen sich die Kinder der  Gastarbeiter-Generation so deutsch wie jede und jeder andere auch. Nur haben sie gleichzeitig das Gefühl „nicht richtig dazuzugehören“ und das auch nicht schaffen...
Als Max und Tina über den Alpenpass fahren, obwohl er gesperrt ist, werden sie eingeschneit. Um Tina  die Zeit zu vertreiben erzählt Max ihr eine Geschichte, die genau dort in den Bergen, zur Zeit der Französischen Revolution, ihren Anfang nimmt.   Sie handelt von einem armen Kuhhirten, der sich in ein reiches Bauersmädchen verliebt....
Freddy kommt raus. Er hat lange gesessen und ist jetzt auf dem Weg in ein neues Leben. Er ist nicht mehr der Jüngste, aber auf seinem Weg durch die Stadt denkt er an seine Kindheit und an die Jugend in den Achtzigern und wie  alles kam… Der erste Tag in der Freiheit, das ist der rote Faden in diesem Roman von Stefan Moster. Stück für Stück...
Dieses Buch kann man gut und gerne als Anstiftung zur Revolution lesen. Aber es geht diesmal nicht zurück in eine Zeit des Sozialismus oder gar des Kommunismus, sondern der Autor hat nichts weniger vor, als den Kapitalismus zu revolutionieren. Das Wohlergehen der Menschen und der Natur soll sich nicht weiter dem Geld unterordnen, sondern umgekehrt...